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Jahresbericht der letzten Generalversammlung

Jahresbericht TGO 2017/2018


Die Vereins-Reise

Hockstolm äh falsch, natürlich – Stockholm
Klar, eigentlich hatten wir ja für Edinburgh abgestimmt. Da aber das Military Tatoo stattfand, hätten wir auf der Strasse übernachten müssen oder ganz, ganz tief in die Vereinskasse greifen.
Am 17. Mai 2016 erstellte nun Nici den WhatsApp Chat für unsere Vereinsreisenach Stockholm. Lustig wurde es bereits an selbigem Tag. Dann nämlich als sich alle für die Flugreservation mit dem korrekten 1. und 2. Vornamen zu erkennen geben mussten. Vor allem die uns unbekannten Namen waren interessant. Wie zum Beispiel; Martin, Elvira, Anna Katharina, Walter, Loretta, Peter, Angela und den Alfred um mich selber nicht zu vergessen. Als dann auch die ½ Tax und GA‘s eruiert wurden, fuhren wir am Freitag 26. August 2016 mal so in Richtung  Zürich. Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen musste auch Fabian Sigron erfahren, dass die Richtlinien für Flüssigkeiten auch für ihn gelten und wenn man den Weg zum Restaurant nicht zweimal unter die Füsse nehmen möchte, sollte man sein Portemonnaie besser sofort wieder einstecken. Zum Glück wollte Fabian eine Runde Bier bezahlen und bemerkte so sein Finanzielles Manko. Auf dem Reiseprogramm standen die Highlights ; Abflug mit Swiss, Zimmerbezug, Abendprogramm, Stadtrundführung , Segeltörn und Rückflug mit Swiss. Im Chat fand ich aber Bilder die alles andere zeigen. Zum Beispiel Essen und Trinken im Zug, Essen und Trinken am Flughafen, Essen und Trinken mal hier und Essen und Trinken mal dort. Irgendetwas war da noch mit ABBA, einer Bar in der der DJ nicht mit Frauen redet, eine Wachablösung  die so selten zu sein scheint, dass die Sicherheitskräfte uns wohl 5 mal um platzierten, Bilder einer Damentoilette ohne Trennwand, das Wasa Museum, hier gab es jedoch kein Knäckebrot, Bilder auf einer Fähre und natürlich Essen und Trinken. Im Chat habe ich auch noch eine Schnarchaufzeichnung gefunden. Anscheinend war es auch nicht einfach einen schnarchfreien Ort zu finden. Und so fand Michi Just sein Nachtlager schlussendlich am Boden vor dem Personallift und bedankte sich für diese Erfahrung bei seinem Zimmerkollegen. Auch Sascha möchte sich sicher bedanken. Wurde doch um Mitternacht zu seinem Geburtstag von der noch übrig gebliebenen Truppe sein Lieblingslied „Last Christmas“ lautstark  gesungen. Natürlich mit einem Text der auf Sascha zugeschnitten war. Zu guter Letzt mussten wir uns das Essen im Zug auf der Heimfahrt noch selber servieren. Wir sind ja flexibel. J Das war wieder einmal eine super tolle Reise mit einer noch super tolleren Truppe.
Vielen herzlichen Dank NICI!

Theaterproduktion Oktober 2016 "uf Bali und zrugg"

Wieder einmal durfte ich selber Regie führen. Nicht, dass ich das immer machen möchte, aber es war sehr interessant, wieder einmal auf der anderen Seite zu stehen. Dieses Stück hatten wir bereits auf einer DVD, weil es von der Theatergruppe Friesenberg bereits einmal aufgeführt wurde. Dies machte die Sache jedoch nicht unbedingt einfacher. Hatte man ja bereits eine Vorstellung wie es aussehen könnte bzw. sollte.  Die letzten Spielerrekrutierungen konnten auf unserer Vereinsreise noch vorgenommen werden. Also konnte es los gehen. Zuerst wurde natürlich ein WhatsApp Chat erstellt. Nach der ersten Umfrage nach einem Datum für die Leseprobe, wusste nun auch Karin wie man einen „Daumen nach oben“ einfügen kann. Somit stand nun kein Daumen mehr im Wege und wir konnten am 10. August 2016 zur ersten Leseprobe starten. Gemäss WhatsApp Chat machte ich mich zusammen mit Anita am 6. Oktober (2 Tage vor der Premiere) auf nach Härkingen zum Theaterfundus. Mit vielen schönen Sachen beladen, brachten wir die Kostbarkeiten mit dem Büssli der Garage Sigron sicher nach Zorten zur Probe. Das Bühnenbild wurde von unseren Zuschauern sehr gelobt und die Aufführungen, vom zahlreichen Publikum als sehr gelungen bezeichnet. Denn unser Kapitän Leo Sigron mit seinem ersten Offizier Robert Caplazi, der scharmanten Bardame Anita Cantieni und der Bordärztin Ruth Just genannt  Zäpfli brachten die Passagiere  Heinz Deubelbeiss, Karin Bergamin, Ueli Pircher, Nicole Sigron und Ursi Bläsi sicher nach Bali und Zrugg. Mit Apéro beim Patrizio und Essen im „la Patata“ genossen wir den Abschlussabend und liessen die Produktion noch einmal Revue passieren.

Theaterproduktion Februar 2017 "Chaos im Revier"

Erstmals änderten wir die Probedaten. Oder besser gesagt die Zeit des Probebeginns. So kam es, dass die Kaffe(Baileys)tanten und -onkel, Bühnenumsteller und die“ irgendwelchen Quatsch Diskutierer“ sich jeweils eine halbe Stunde vorher in Zorten trafen. Somit konnten die Proben nun pünktlich starten.  Als Erstes musste aber der Name geändert werden von „Verwirrig im Bärgwald“ zu „Chaos im Revier“. Die erste Leseprobe fand am 4. Januar 2017 statt. Seit vielen Jahren spielten Alberta Kercho, Daniela Hartmann und Fabian Hartmann wieder einmal mit. Auch ein Neumitglied konnte mit Vera Raguth verzeichnet werden. Ebenfalls mit von der Partie waren; Robert Caplazi, Anita Cantieni, Ursi Bläsi, Werner Krüsi und meine Wenigkeit. Regie führte wieder Claudia Bläsi welche sich aus der Eigenheim-Bau-Auszeit zurückgemeldet hat. Das Stück war einfach gestrickt aber trotzdem sehr lustig und amüsant. Auch wir brauchten etliche Lachpausen bzw. machten uns durch unsere Blödeleien das spielen selber schwer. Denn, wenn der „Lach“ mal drin ist, bekommt man ihn nur ganz schwer wieder weg. Nichts desto lach wurde auch diese Produktion bis zur Premiere fertig und unser Publikum wurde gut unterhalten. Den Abschlussabend läuteten wir im Obertor in Parpan ein. Anschliessend machten wir für unser Abendessen einen Spaziergang zum Restaurant Heimberg. Als Dessert vom Dessert „bauten“ wir uns einige „Flämmlis“. Den verbliebenen Abend bzw. Rest der Nacht verbrachten wir in der Taverna. Hier bekamen wir noch Besuch von einem Hasen und einem überschäumenden Bierglas. Aber auch ein lustiger Abend ging irgendwann zu Ende.

Zusatzproduktion „Dinner for One“

Oder anders gesagt: „Aus einem Spass wurde Ernst.“ Und das kam so;
Durch ein Gespräch mit Ralph Treuthardt (Direktor vom GuardaVal) betreff der Werbung  in unserem Flyer kam die Frage auf, ob wir nicht an Silvester für die Hotelgäste „Dinner für One“ aufführen möchten. Gegen Entgelt versteht sich. Dies hörte sich für mich sehr verlockend an. Auch Nici Sigron erfuhr von dieser Idee. Und auch für sie war es klar, dass dies eine interessante Herausforderung sei. Kurz gesagt wir sagten zu. Zusammen mit Claudia Bläsi als „Sprecherin“ führten Nici und ich das 17 Minütige Theaterstück an Silvester 2016 gleich 3 Mal auf. Zuerst eine Privatvorführung für die Privatgäste der Familie Gantner, welche die Eigentümer des Hotels sind. Dann im Gourmet-Restaurant und zum Schluss noch im Talvo. Als Entschädigung wurden wir für unsere Auslagen entgolten und die Generalversammlung ist heute vom Hotel GuardaVal zum Abendessen eigeladen.

Theaterbesuche

Auch dieses Jahr besuchten einige Mitglieder diverse Theaterproduktionen um sich inspirieren zu lassen. Wer weiss vielleicht war ja wieder einmal ein Stück für uns dabei, oder wir sahen Aufführungen, welche wir nie mehr in Erwägung ziehen müssen. Wir sahen Aufführungen vom Oberybrig und diejenige der Theatergruppe Friesenberg. Natürlich beehrten einige auch die Aufführungen in der näheren Umgebung.

Schluss

Allen ein ganz herzliches Dankeschön welche sich in irgendeiner Weise für die Theatergesellschaft engagiert haben. Auch Danke für alle Chat Einträge welche es mir einfacher gemacht haben, das vergangene Jahr noch in Worte zu fassen bzw. zu schreiben.
Die Chats können jetzt gelöscht werden.

Vielen Dank fürs Zuhören

Euer Präsident
Michi Wolf
28. April 2017


Der Verein

Gründung

Am 25. Februar 1969 wurde die Theatergesellschaft Vaz/Obervaz gegründet, wie es im ersten Protokoll erwähnt ist. Der damalige Vorstand bestand aus Präsident Luigi Nauli, Aktuarin Delfina Broger, Kassier Jakob Tomaschett (immer noch auf der Bühne und im Vorstand!), den beiden Beisitzern Rita Simonet und Otto Moser. Die Revisoren waren Pius Lenz und Martin Moser. Für die Regie verpflichtete sich, mit grossem Einsatz Alois Moser, der dieses Amt 30 Jahre lang innehatte. Die ersten Bühnenmeister waren Walter Brunner und Albin Sigron. All die Jahre hindurch wurden jeweils zwei Aufführungen pro Jahr durchgeführt, was bis heute geblieben ist.

Jahresprogramm

Jedes Jahr wird für den Oktober und für den Februar ein Stück einstudiert und dies mit grosser Freude dem einheimischen sowie auch dem Gästepublikum vorgeführt. Die Premiere im Februar wird jeweils mit einer Freinacht veranstaltet. Als "Lohn" für die investierten Stunden unserer Mitglieder, geht es dann einmal im Jahr auf Vereinsreise, wo es immer lustig zu und hergeht.

Vereinsleben

Das Wichtigste jedoch ist vor allem das Einstudieren der Stücke, was manchmal recht anstrengend ist, aber allen Mitspielern riesig freude macht. Denn für das Vereinsleben tragen die Proben das erste bei. Wenn die Proben beginnen, treffen sich die Spieler jeden Mittwoch- und Sonntagabend auf der Bühne im Schulhaus Zorten um alles einzustudieren. In den ersten Proben, die so genannten Leseproben, wird, wie das Wort schon sagt, zunächst einmal alles miteinander durchgelesen und die Rollen vom Regisseur verteilt. Danach wird vorab mit dem Buch in der Hand auf der Bühne geübt. Richtig einstudieren kann man eigentlich erst, wenn alle das Buch aus der Hand legen und ihren Text auswendig können. Da ist dann unsere Souffleuse sehr wichtig. Unter den Anweisungen unseres Regisseurs wird dann alles so einstudiert, wie es schlussendlich bei den Aufführungen sein sollte. Kleine Pannen und Aussetzer können immer wieder einmal geschehen und sind im Nachhinein meistens erheiternd und nicht wirklich schlimm. Doch am meisten nervös und gespannt ist man eigentlich auf die Reaktion des Publikums. Gefällt es den Leuten? Unterhaltet und erheitert das Stück und unsere Art, es zu spielen, das Publikum?



Unser Vorstand

Präsident : Michi Wolf 

Aktuarin     : Ruth Just

Kassierin    : Melanie Decker-Weber

Beisitzerin     : Nicole Sigron-Kägi

Reservationen und Planung der Vereinsreisen

Beisitzer     : Simon Mani

Gastro und Transportwesen

Beisitzerin    : Claudia Bläsi-Demarmels

Regisseurin